Tag 12 und 13
der gestrige Tag war ein wenig interessanter als die Tage zuvor.
Der Kreistagsvorsitzende hat uns an seiner Schule (er ist dort Direktor) begrüßt und uns nun schon wieder eine ausgesprochen gut ausgestattete Schule präsentiert. Alle Flure sind rund, es gibt keine Ecken und Kanten und ich glaube die Lehrer wissen oft gar nichts mit dem hochmodernen Equipment anzufangen. Es steht da und wird nicht benutzt. Irgendwie schade.
Die Ehefrau des Direktors ist zugleich die stellvertretende Direktorin der Schule. Ich halte da ja für undenkbar – aber nunja, meine persönliche Meinung.
Wieder wurde von uns erwartet alle möglichen klugen Fragen zu stellen und wenn ich ehrlich bin ist es mir langsam zu doof immer wieder sie gleichen Fragen nur andere Personen zu stellen. Wir wissen nun wie das polnische Schulsystem gegliedert ist und ich frage nicht zum zehnten Mal wie alt die Schüler in dieser Schulform sind. Da bleibe ich mir doch lieber treu und halte die Klappe. Mein Kollege dagegen fragt unermüdlich immer das gleiche und alle sind hellauf begeistert. Sorry, aber ich ziehe weder Schleimfäden hinter mir her, noch stelle ich mich als jemanden dar, der ich nicht bin.
Und trotzdem habe ich das gleiche Dankesschreiben des Landrates bekommen, wie Kollege „ich frage gern“.
Man dankte uns für die gute Zusammenarbeit und überreichte uns ein Zertifikat und eine Urkunde. Hier bekommt man ja für jeden Pups eine Urkunde.
Aber gut, schadet nicht.
Ab Montag sind wir dann in der Umweltabteilung und ich bin dran mit Fragenstellen. Wobei ich jetzt schon weiß, dass Kollege G. wieder doppelt so viel erfragt und nur den halben Inhalt erntet aber den besseren Eindruck hinterlässt, weil der Kerl ja so interessiert ist.
Die Straßenbahn ist hier auch so ein Thema über das ich Bände schreiben könnte.
Man hat niegelnagelneue Straßenbahnen von einer Firma namens Sie*mens und die fahren hier mit alten Bahnen aus den 50ern auf den selben Gleisen. Ist ja nicht weiter tragisch, denn die Spurbreite ist identisch. ABER hier ist mal wieder etwas was ich nicht verstehe. Die Bahnen kommen alle 5 min, alte und neue alles durcheinander, weilweise bedienen 2 Linien gleiche Strecken. Die Gleise sind ungeschliffen und haben keine ausreichende Rillentiefe, sodass die Bahnen auf den Kanten fahren. Ungünstig und mit der Zeit auch abnutzungsintensiv. Statt, dass man die Frequenz der Fahrten erniedrigt und dafür das Geld in die Schienen investiert. Das ist wieder so ein umherwerfen von Geldern, das zu nichts führt.
Und nun darf geraten werden woher die Bahnen finanziert werden?
Behinderte und Senioren haben keine Chance in die Bahn einzusteigen, denn der Einstieg ist so hoch, dass ich mich kräftig von der Straße abstoßen muss um hineinzukommen. Den Mantel muss ich anheben, sonst ist der Schritt zu weit. Wers nicht schafft hat eben gelitten…
Heute haben wir nur ein Einkaufszentrum angesehen. Kulturell ansprechend kann man das wohl nicht nennen, aber so sieht es wenigstens nicht so aus, als hätten wir heute nichts gemacht ;-)
Der Kreistagsvorsitzende hat uns an seiner Schule (er ist dort Direktor) begrüßt und uns nun schon wieder eine ausgesprochen gut ausgestattete Schule präsentiert. Alle Flure sind rund, es gibt keine Ecken und Kanten und ich glaube die Lehrer wissen oft gar nichts mit dem hochmodernen Equipment anzufangen. Es steht da und wird nicht benutzt. Irgendwie schade.
Die Ehefrau des Direktors ist zugleich die stellvertretende Direktorin der Schule. Ich halte da ja für undenkbar – aber nunja, meine persönliche Meinung.
Wieder wurde von uns erwartet alle möglichen klugen Fragen zu stellen und wenn ich ehrlich bin ist es mir langsam zu doof immer wieder sie gleichen Fragen nur andere Personen zu stellen. Wir wissen nun wie das polnische Schulsystem gegliedert ist und ich frage nicht zum zehnten Mal wie alt die Schüler in dieser Schulform sind. Da bleibe ich mir doch lieber treu und halte die Klappe. Mein Kollege dagegen fragt unermüdlich immer das gleiche und alle sind hellauf begeistert. Sorry, aber ich ziehe weder Schleimfäden hinter mir her, noch stelle ich mich als jemanden dar, der ich nicht bin.
Und trotzdem habe ich das gleiche Dankesschreiben des Landrates bekommen, wie Kollege „ich frage gern“.
Man dankte uns für die gute Zusammenarbeit und überreichte uns ein Zertifikat und eine Urkunde. Hier bekommt man ja für jeden Pups eine Urkunde.
Aber gut, schadet nicht.
Ab Montag sind wir dann in der Umweltabteilung und ich bin dran mit Fragenstellen. Wobei ich jetzt schon weiß, dass Kollege G. wieder doppelt so viel erfragt und nur den halben Inhalt erntet aber den besseren Eindruck hinterlässt, weil der Kerl ja so interessiert ist.
Die Straßenbahn ist hier auch so ein Thema über das ich Bände schreiben könnte.
Man hat niegelnagelneue Straßenbahnen von einer Firma namens Sie*mens und die fahren hier mit alten Bahnen aus den 50ern auf den selben Gleisen. Ist ja nicht weiter tragisch, denn die Spurbreite ist identisch. ABER hier ist mal wieder etwas was ich nicht verstehe. Die Bahnen kommen alle 5 min, alte und neue alles durcheinander, weilweise bedienen 2 Linien gleiche Strecken. Die Gleise sind ungeschliffen und haben keine ausreichende Rillentiefe, sodass die Bahnen auf den Kanten fahren. Ungünstig und mit der Zeit auch abnutzungsintensiv. Statt, dass man die Frequenz der Fahrten erniedrigt und dafür das Geld in die Schienen investiert. Das ist wieder so ein umherwerfen von Geldern, das zu nichts führt.
Und nun darf geraten werden woher die Bahnen finanziert werden?
Behinderte und Senioren haben keine Chance in die Bahn einzusteigen, denn der Einstieg ist so hoch, dass ich mich kräftig von der Straße abstoßen muss um hineinzukommen. Den Mantel muss ich anheben, sonst ist der Schritt zu weit. Wers nicht schafft hat eben gelitten…
Heute haben wir nur ein Einkaufszentrum angesehen. Kulturell ansprechend kann man das wohl nicht nennen, aber so sieht es wenigstens nicht so aus, als hätten wir heute nichts gemacht ;-)
kninchen - 31. Jan, 14:50
