21
Jan
2009

Tag 2 und 3

nun sind wir schon 3 Tage hier und allmählich lebt man sich ein.
Wir wohnen über einer Disco, der Lärmpegel ist zwischen 22:00h und O:00h recht hoch,d anach ist Ruhe, sehr angenehm, denn wir können bis 7.00h schlafen.

Das Leben ist für unsere Verhältnisse billig, ich habe gut gegessen und auch abends war ich aus und habe noch keine 50€ ausgegeben.
Dafür, dass wir heute schon den 4. aAbend hier sind, finde ich das gut.
In dem Budget ist auch schon Bodylotion, und son Kram drin.

Gut, mein Kollege ist eher der Nobelesser, er bestellt immer exotische Salate und bekanntes, während ich gern die regionalen Dinge ausprobiere. Er hat dann gleich mal das 4-fache ausgegeben.

Das Durchschnittliche Bruttojahreseinkommen hier liegt bei 7000€. Unvorstellbar, dass die damit auskommen, wo Klamotten etc ähnlich teuer sind wie bei uns.
Und Billigwasser vom DIscounter gibt es hier auch nicht.

In Unternehmen und Arbeitsplätzen herrscht die Kontrollsucht. Das was wir bisher gesehen haben, schockierte uns. JEder Arbeitsplatz ist Kameraüberwacht, jeder PC ist überwacht. Egens dafür sitzen mehrere Leute, die überwachen was jeder MA in jedem Moment macht.
Alles unter der AUfgabe "Datenschutz".
Eine gesetzliche Mittagspause kennt man hier nicht, auch Gleitzeiten sind ein Fremdwort und ich lerne Deutschland zu schätzen.

Bei uns an der Arbeit regt man sich über eine Kamera im Eingangsbereich auf, die im Winkel den AUfzug mit filmt und dort...
JEDER wird permanent überwacht. Auch jedes Klassenzimmer in der heute bsichtigten Schule ist überwacht.

Ich hoffe ich kann heute Nacht schlafen und fange nicht das Suchen nach Kameras im Hotelzimmer an.

Aber da mein Zimmer so winzig ist, wäre ich wohl schon über die Kamera gefallen...

19
Jan
2009

Tag 1

Gestern, also am Sonntag ging es los.
Der Zug startete morgens um 10:31h und fuhr zunächst mal nach berlin.
Dort wurde umgestiegen in den Berlin-Warschau-Express und in Poznan war die Zugfahrt auch schon wieder vorbei.
Relativ schnell legten wir die 530km also zurück, gerademal 5:30h von Haustüre zu Haustüre.

Das Hotel in dem ich mit Kollege G. wohne ist mitten in der Altstadt, also sehr zentral gelegen.
Wir haben es nicht weit, alles liegt direkt vor der Türe.
Doch sowas hat auch seine Nachteile,d enn in der Altstadt befinden sich fast nur Klubs und Bars, wir wohnen über einer Disco, der Lärmpegel ist dementsprechend hoch.

Und ich bin soch so ein Mimöschen wenn es ums einschlafen geht.

Aber es ist ein super sauberes Hotel.
Jede Ecke ist staubfrei und nagelneu.
Tja, aber auch das hat seine Nachteile, denn mein Hotelzimmer hat gute 4,5 qm plus ein kleines Bad mit 3 qm.
Dafür habe ich das ruhigere Zimmer.
Kollege G. ist in das große Doppelzimmer mit ca 8qm gezogen, dafür ist das Zimmer lauter, da es an 2 Bars grenzt.

Aber es gibt W-Lan und ein gutes Frühstück, sowie kostenlos Obst und Wasser und Ohrenstöpsel.

Heute gab es dann eine ausführliche 6 stündige Stadtführung - ohne Pause.
Kollege G. war ziemlich platt nach der Lauferei und schläft schon.
Die Laufstrecke fand ich jetzt nicht so tragisch, aber der Informatinsfluss war ziemlich heftig und es war bitterkalt.

Und da die Disco gerade etwas leiser wurde, gehe ich nun auch ins Bett...

Willkommen

...in meinem Dienstreiseblog.

Hier werde ich in den nächsten 27 Tagen berichten was mich in Poznan/Polen so alles erwatet, mit welchen erwarteten und/oder unerwarteten Situationen ich konfrontiert werde und was ich so alles erlebe.

Ein Reisetagebuch sozusagen.
So vergesse ich beim anschließenden Bericht auch nichts wichtiges zu erwähnen.

Los geht es also...
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